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01.01.2010 Das war 2009
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| Was versteht man unter Schmucksteinen |
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Allgemeines
Schmucksteine sind seltene Minerale, die sich durch ihre Schönheit auszeichnen und als Schmuck Verwendung finden. Im Gegensatz zu den Edelsteinen aber wesentlich häufiger in der Natur vorkommen, sie sind meist nicht so hart und weniger wertvoll als diese.
Aber auch andere Steine, wie beispielsweise Bernstein, Pechkohle oder relativ kleine und formschöne Fossilien werden als Schmucksteine bezeichnet.
Der Handel zählt auch Perlen und Korallen zu den Schmucksteinen. |
Geschichte
Vermutlich schon seit der Altsteinzeit finden Steine auch als Schmuck Verwendung, beispielsweise wurden versteinerte Seelilienstielglieder (Trochiten), ähnlich wie Perlen, zu einer Halskette verarbeitet und getragen.
In der Antike wurden Edelsteine neben Gold, Silber und anderen Materialien zu Schmuck verarbeitet. Der Diamant zählte schon damals zu den wertvollsten Edelsteinen. Daneben waren auch Smaragd, Rubin, Saphir und Beryll bekannt. Als Schmuckstein fand aber auch der Bernstein Verwendung. Da Schmucksteine meist auch einen beträchtlichen Wert darstellten, wurden diese nicht selten gefälscht. Die Farbe von einigen, billig zu beschaffenden Mineralien, beispielsweise Achat, wurde durch Brennen oder Einfärben verändert und anschließend unter falscher Bezeichnung teurer weiterverkauft.
Im Altertum und Mittelalter wurden Juwelen nur mehr oder weniger rund geschliffen, der Facettenschliff kam erst in der frühen Neuzeit auf. |
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Klassifikation
Die Verwendbarkeit und der Wert eines Schmucksteines richten sich nach Kriterien, die sehr stark abhängig von der Mineralart sind. So gibt es für Erze wie Hämatit und Pyrit keine weiteren Kriterien als den Glanz und unter Umstanden die Form. Bei Granaten, Quarzen und anderen Mineralen spielen ähnlich wie bei Edelsteinen Lichtdurchlässigkeit, Reinheit und Farbe eine Rolle.
Für den Wert eines Edelsteins ist schließlich auch sein Gewicht von Bedeutung. |
| Manche Minerale sind entweder zu selten oder zu brüchig, um zu Juwelen verarbeitet zu werden (beispielsweise Leucit), werden aber trotzdem von Sammlern und Museen hoch geschätzt, obwohl sie nicht zu den Schmucksteinen im eigentlichen Sinne zählen. |
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Anhang
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Schmucksteine wurden früher als Halbedelsteine bezeichnet, ein eher umgangssprachlicher Begriff. |
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Die Lehre von Edelsteinen wird auch Gemnologie genannt. |
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