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01.01.2010 Das war 2009
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Einige Gedanken über: Schmuck - Designerschmuck - Modeschmuck - Schmuckmode |
Das Bedürfnis sich zu schmücken ist so alt wie die Menschheit selbst. Ob eine vornehme Griechin im Altertum prächtigen Goldschmuck hatte und ein Bewohner von Polynesien seinen Körper direkt verziert - immer steckt wohl der Wunsch nach Verschönerung dahinter. Ob es nun dazu dient die persönliche Attraktivität zu steigern oder ein Ausdruck von Reichtum sein soll oder aber auch eine gewisse gesellschaftliche Stellung zu demonstrieren - schmücken ist ein Teil von uns Menschen.
Neben dem sogenannten Juwelierschmuck aus Edelmetallen und teuren und kostbaren Edelsteinen besteht der eigentliche Modeschmuck. Die Unterscheidung oder gar eine Trennung zwischen Juwelier- und Modeschmuck ist heute praktisch nicht wirklich möglich, weil neben dem eigentlichen Materialwert der großen Schwankungen unterliegt der kreative und künstlerische Anteil bedeutend ist.
Aber reiner Similischmuck, der Juwelierschmuck durch preiswertes Material und durch einfache Herstellung nachempfindet kann doch als „unechter" Schmuck bezeichnet werden.
So wird zum Beispiel durch die ungeheure Vielfalt an Formen und Farben bei Glasperlen bzw. Glassteinen die Welt des Modeschmuckes bereichert, die durch echte Edelsteine nicht möglich wäre. Die Edelmetalle Silber, Gold und auch Platin finden wir in beiden Schmuckrichtungen wieder - sodaß eine Definition von Juwelierschmuck und Modeschmuck eigentlich nicht mehr wirklich möglich ist.
Eines läßt sich doch feststellen - der sogenannte Modeschmuck st jedenfalls „dramatisch" und „spannend" und „amüsant"
Die Römer, die große Meister in der Glasherstellung waren trugen kunstvolle Gebilde aus Glas und Halbedelsteinen und viele Völker brachten bestimmten Edel- und Halbedelsteinen eine fast religiöse Verehrung entgegen.
Was haben die alten Chinesen und die Mayas gemeinsam - nun, beide Völker schätzten Jade als geradezu mythischen Stein.
Edelmetalle und Edelsteine waren zu allen Zeiten kostbar und kostspielig.
Juwelierschmuck war und ist deshalb ein Thema für wohlhabende Menschen und noch heute ist es in vielen Kulturen üblich das Familienvermögen in Form von Schmuck und insbesondere von Goldschmuck der von den Frauen getragen wird zu verwahren. Nun, den Wunsch sich zu schmücken ohne dafür gleich ein Vermögen auszugeben ist fast allen Frauen eigen und so entwickelte sich im 19 Jahrhundert ein Markt für preiswerten Schmuck.
Edelsteine wurden durch kunstvolle Glassteine ersetzt aber die Edelmetalle behielten durchaus ihren Stellenwert auch beim sogenannten Modeschmuck. In diesem Wort selbst klingt ein großer Vorteil mit - denn durch die Verwendung preiswerterer Materialien konnte der Schmuck mit der Mode mitgehen und spiegelt damit auch eine Form des Zeitgeistes wider. So ist zum Beispiel die Verarbeitung von schönen Korallen oder Perlen zu Ketten und Colliers ein Schwerpunkt des heutigen Modeschmuckes und der Modeschmuck wird oft selbst zum geliebten Trendsetter. |
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